Weisungen von Bund und Kirchenrat

An dieser Stelle informieren wir Sie laufend über die neusten Bestimmungen rund um die Corona-Pandemie, und wie sich diese auf die Aktivitäten unserer Kirchgemeinde auswirken.

29.03.2020

Der Bundesrat hat die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiegesetz eingestuft und weitere Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus (Covid-19) verordnet: Bis 19. April sind Veranstaltungen verboten sowie Läden, Restaurants und Freizeitbetriebe geschlossen.

 

Für die Landeskirche und die Kirchgemeinden heisst dies in Ergänzung zu den bereits kommunizierten Weisungen und Empfehlungen bis mindestens 30. April ab sofort Folgendes:

  • Es finden keine Gottesdienste sowie gottesdienstlichen Veranstaltungen und (Abendmahls-)Feiern vor Ort statt. Wir sorgen stattdessen für eine Live-Übertragung der Gottesdienste.

  • Beerdigungen dürfen durchgeführt werden (vom Bundesrat explizit erwähnt), aber nur im engsten Familienkreis. Gedenk- und Erinnerungsfeiern können zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

  • Taufen und Trauungen werden verschoben.

  • Konfirmationen werden bis mindestens auf die Zeit nach den Schulsommerferien 2020 verschoben.

  • Es finden keinerlei kirchliche Veranstaltungen statt (Vorträge, Hauskreise, Treffpunkte, Konzerte, Kirchgemeindeversammlungen, Reisen, Lager usw). Veranstaltungen sowie Lager und Reisen, die nach dem 30. April vorgesehen sind und für die bis zu diesem Zeitpunkt Vorbereitungen nötig sind, die nicht auf dem Korrespondenzweg erledigt werden können, sind abzusagen.

  • Es werden keine religionspädagogischen Unterrichtseinheiten oder entsprechende Veranstaltungen durchgeführt. Verbindliche religionspädagogische Module, die in diesem Zeitraum stattgefunden hätten, gelten als besucht und müssen von den Kindern und Jugendlichen nicht nachgeholt werden.

  • Die Pfarrämter und die weiteren Dienste der Kirchgemeinden nehmen die Seelsorge in erster Linie telefonisch oder mittels anderer elektronischer Medien war. Ausnahmsweise können Seelsorgegespräche mit physischer Anwesenheit stattfinden, sofern die massgebenden Anordnungen und Empfehlungen der staatlichen Behörden eingehalten werden. Soweit Spitäler und andere Institutionen über ein eigenes Pfarramt verfügen, nimmt dort ausschliesslich dieses die Seelsorge wahr.

  • Sitzungen von kirchlichen Behörden und Gremien unter physischer Anwesenheit von Personen finden nur statt, soweit sie aus zeitlichen und sachlichen Gründen zwingend sind, nicht mehr als 10 Personen umfassen und die Einhaltung der Abstandsregeln gewährleistet ist.

Autor: Kirchenrat
Bild-Quelle: Hansjörg Herren
Aktualisiert am 28.03.2020
<< zurück