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Geschichte der Gossauer Kirche

Die reformierte Kirche von Gossau ZH ist das Wahrzeichen der Gemeinde Gossau im Zürcher Oberland und zählt zu den grössten im Kanton. Neben der Kirche steht, ebenfalls weithin sichtbar, das Pfarrhaus. Ein malerisches Gebäude aus dem Jahr 1768 mit roten Riegeln und einer hübschen Dachlukarne.

 

1820 wurde die frühere gotische Bau durch einen klassizistischen Querbau ersetzt. Dieser ist weiträumig, hell und mit Stuckaturen geschmückt. Noch vor Abschluss der Bauarbeiten geschah ein schweres Unglück, bei dem 25 Menschen ums Leben kamen und etwa 300 schwer verletzt wurden. In dichten Scharen drängte die Volksmenge auf den provisorisch erstellten Dachboden. Dieser vermochte die Last nicht zu tragen und brach in sich zusammen.

Am 19. August 1821 fand schliesslich die Einweihung der Kirche statt.

 

1896 wird eine neue Orgel eingebaut, die alte Orgel wird an einen Antiquar verschleudert.

 

1933 wird an einem festlichen Glockenaufzug unter Mitwirkung der ganzen Gemeinde ein neues fünfstimmiges Geläut eingeweiht. Der alte Glockenstuhl kommt mitsamt der ältesten Glocke als ein Prachtstück seiner Art ins Schweizerische Landesmuseum.

 

1962 wird die aktuelle Orgel eingebaut. Teile der Orgel aus dem Jahre 1896 befinden sich noch auf dem Dachboden.

 

1970 findet eine Innenrenovation der Kirche statt und die Bestuhlung wird erneuert. Die Kirche wird unter den Schutz des Bundes gestellt.

 

Am 20. Mai 1995 wird das neue und zugleich erste Kirchgemeindehaus eingeweiht. Es wird eine wichtige Begegnungsstätte, wo nebst kirchlichen auch andere Veranstaltungen möglich sind.

 

Am 21. August 2000 werden das Dach und ein Teil des Innenraumes durch einen umgestürzten Kran während eines Sturmes stark beschädigt. Zusätzlich zur Reparatur des Sturmschadens wird die Kirche einer umfassenden Renovation unterzogen. Neben dem Einbau von zeitgemässer Technik wird im Innenraum die Farbgebung von 1842 wieder verwendet.

 

 

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